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Was ist ein Automatikuhrwerk?

Ein Automatikuhrwerk ist ein mechanisches Uhrwerk, das sich durch die Bewegungen am Handgelenk des Trägers aufzieht. Jede Bewegung der Schwungmasse (Rotor), die sich frei um eine Spindel dreht, hilft, die Zugfeder (Energiequelle) aufzuziehen und die Gangreserve aufzuladen. Das Regulierorgan der Uhr besteht aus einem Unruhrad mit Zugfeder, das 6- bis 8-mal pro Sekunde pulsiert (bis zu 10-mal beim Calibre 360 und 100-mal beim Mikrograph). Ein Automatikuhrwerk besteht aus über 70 Einzelteilen (bis zu 480 beim Mikrograph). Das kleinste ist nicht dicker als ein menschliches Haar (0,07 mm). All diese mechanischen Komponenten arbeiten parallel, sodass der Eindruck entsteht, dass der Sekundenzeiger gleitet und nicht etwa tickt. Auch wenn es nicht genauso präzise wie ein Quarzwerk ist (die Abweichung beträgt lediglich einige Minuten pro Monat), ist das Automatikuhrwerk ein Paradebeispiel für die traditionelle Schweizer Uhrmacherkunst.

Störungsbeseitigung bei Automatikuhren

Warum misst meine Automatikuhr die Zeit nicht präzise?

Die Präzision von TAG Heuer-Uhren hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Uhrwerkstyp und Verwendung. Auf der folgenden Liste finden sich Gangabweichungstoleranzen gemäß Angaben von Lieferanten der Schweizer Uhrwerke (unter Berücksichtigung normaler Bedingungen und voller Gangreserve bei Automatikuhren):

Quarzwerk: zwischen -1 und +11 Sekunden pro Monat
Standardautomatikwerk: zwischen -5 und +20 Sekunden pro Tag
Chronometer: zwischen -4 und +6 Sekunden pro Tag

Ein Uhrmacher von TAG Heuer kann Wartungsarbeiten durchführen, um den Gang eines Automatikuhrwerks einzustellen, falls seine Leistungswerte außerhalb des Toleranzbereichs liegen.

Was ist eine Gangreserve? Wie stelle ich die volle Gangreserve meiner Automatikuhr wieder her?

Die Gangreserve ist die angesammelte Betriebsdauer einer Uhr oder eines Chronographen (z. B. Calibre 360/Mikrograph) ohne weiteres Zutun (Aufzug). Automatikuhrwerke von TAG Heuer verfügen je nach Modell über eine Gangreserve von 42 bis 48 Stunden. Durch die Bewegungen des Handgelenks wird das Uhrwerk aufgezogen und Energie erhalten. Sind diese Bewegungen nicht ausreichend, entlädt sich die Gangreserve, was letztendlich dazu führt, dass die Uhr stehenbleibt. Sie können sie wieder aufladen, indem Sie die nicht verschraubte oder sich in einer neutralen Position befindliche Krone (mindestens 40 Umdrehungen, 100 bei einem V4-Modell) im Uhrzeigersinn drehen. Dies verleiht der Gangreserve genügend Energie, um normal zu funktionieren. Die Uhr nimmt ihren Betrieb wieder auf. Sie können eine Automatikuhr nicht zu stark aufziehen.

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